Markus Lippert

Wingchen 3

53359 Rheinbach

Mobil.: 01520 / 63 111 92

Tel.: 02226 / 898 77 48

@home

Ein Unternehmen der Development-Service Ltd.

Wir sind Mitglied der Berufsgenossenschaft Bau Betriebs Nr.: 42 8846 88

Eingetragen bei der Handwerkskammer zu Köln Betriebs Nr.: 1176787

Service rund um Ihr Objekt

Informationen über Kompost

Mit Kompost schafft man die Grundlage für eine hervorragende Gartenerde. Gemischt mit Erde und Sand ergibt er eine ideale Blumenerde. Als Anzuchterde ist Kompost ungeeignet, weil er viel zu nährstoffreich ist. Um einen guten Kompost zu erhalten, wird das zu kompostierende Material so gut wie möglich zerkleinert. So ist die Angriffsfläche für Bakterien, Pilze und Insekten größer und die Bestsandteile zerfallen schneller. Äste und größere Schnittabfälle werden vorher gehäckselt. Für eine gute Rotte werden stickstoffreiche Grünabfälle mit holzigen Materialien die einen hohen Kohlenstoffanteil haben, gemischt.

Alle organischen Abfälle, die nicht mit Schadstoffen belastet sind, eignen sich zum Kompostieren. Das sind natürlich vor allem Pflanzenreste, Laub, Rasenschnitt, Gehölzschnitt, Küchenabfälle, wie Eierschalen, Kaffee- und Teesatz. Ungeeignet sind gekochte Speisen Knochen und Fleischreste. Damit lockt man Ratten an. Schalen von Bananen und Zitrusfrüchten sind ebenfalls ungeeignet. Sie neigen zur Schimmelbildung und sind häufig mit Pestiziden belastet. Bedingt geeignet sind Zeitungspapier und Unkraut. Gegen Zeitungspapier spricht die Druckfarbe (Farbdruck), in der Schwermetalle enthalten sind. Unkraut hat den Nachteil, dass es nicht vollkommen verrottet und sich so, vor allem durch Samen, verbreitet. Gegen gebrauchtes Katzenstreu oder Staubsaugerbeutel sprechen hygienischen Gründen. Asche aus dem Grill oder Kamin ist ein hervorragender Dünger, also gut für den Kompost geeignet. Auch Stallmist eignet sich für die Kompostierung.

Im Fachhandel findet man die verschiedensten, manchmal sehr waghalsigen Behälter für die Kompostierung. Wichtig ist nur, dass die Rotte nicht fault und von allen Seiten ausreichend Luft heran kann. Egal ob Behälter oder Haufen, zuviel Sonne schadet den Mikroorganismen, denn im Inneren des Haufens entsteht ohnehin schon eine Temperatur von bis zu 60°C. Da in diesem Bereich der Verrottungsprozeß wesentlich schneller als im äußeren Bereich verläuft, wird der Kompost mehrmals im Jahr umgesetzt.

Zur Verbesserung der Startbedingungen für den werdenden Kompost eignen sich die im Handel erhältlichen Kompoststarter, die die Mikroorganismen unterstützen. Mischt man der Rotte Gesteinsmehl bei, verhindert dieses die Bildung von unangenehmen Gerüchen. Ein guter Kompost braucht 6 bis 12 Monate. Dann hat man ein nährstoffreiches Substrat, das auf den Beeten verteilt und leicht einharkt, aber nicht untergegraben wird.

Mit freundlichen Grüßen Markus Lippert